Tierhilfe Verbindet e.V.


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Projekt "Leuchtende Hundeaugen"

Unser Projekt "Leuchtende Hundeaugen" -
Wenn Augen wieder leuchten....

 

Einige unserer Hunde kommen über den regionalen Tierschutz, also aus Familien vor Ort zu unserem Verein. Diesen Hunden versuchen wir nach Möglichkeit den Aufenthalt in einer Pflegefamilie zu ersparen (zusätzlicher Platzwechsel!), und sie direkt von einer Familie in die andere zu vermitteln.

Weit öfter aber finden Sie auf unserer Homepage Hunde aus dem Ausland, vorrangig aus Katalonien. Dort herrschen sehr widrige Umstände, sowohl für die Tierschützer als auch für die Vierbeiner. Die ausländischen Kolleginnen und Kollegen müssen ihre Arbeit oft unter schlechten Bedingungen ausführen, sie erhalten meist keinerlei Hilfe vom Staat und müssen sich auch häufig mit Anfeindungen auseinandersetzen.

Unsere Hunde kommen entweder aus dem Tierheim in Castellbisbal, der Auffangstation des Vereines Animals Sense Sostre, aus einem der Tierheime des Vereins Olescan oder dem Tierheim Villena.

 

Die Hunde von "Animals Sense Sostre"

Der Verein Animals Sense Sostre, ehrenamtlich geleitet von Rosa Castaner, beherbergt stets mindestens um die 200 Hunde in seiner Auffangstation in Vallirana.
Aufgenommen werden Fund- und Abgabehunde aus dem umliegenden Gemeinden und Hunde aus Perreras, um ihr Leben zu retten. Die Anzahl der dort zu versorgenden Hunde ist immens und jeden Monat finanziell und kräftemäßig wieder ein Drahtseilakt.
Viele der von uns vorgestellten Hunde kennen wir persönlich, haben wir selbst fotografiert und gefilmt, da wir regelmäßig vor Ort sind!

 

   Hundestation Sense Sostre - Vallirana
Hundestation Vallirana - Haltung in Zwingern

 

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Hunde aus dem Tierheim "Protectora Villena"


Das Tierheim in Villena / Nähe Alicante beherbergt stets um die 250 Hunde. Sie alle haben ihr Zuhause verloren. Die einen werden von ihren Besitzern dort abgegeben, andere wurden ausgesetzt aufgefunden und viele retten die Mitarbeiterinnen in letzter Sekunde aus den umliegenden Tötungslagern.
Jährlich finden hier mehr als 500 Hunde Aufnahme. Das Tierheim ist für diese Zahlen eigentlich gar nicht ausgelegt und stößt ständig räumlich und finanziell an seine Grenzen.
Seit Januar 2010 helfen wir nun dort und haben uns das liebevoll geführte Tierheim selbstverständlich persönlich angesehen und waren begeistert, mit welcher Liebe nur zwei festangestellte Mitarbeiterinnen und einige Ehrenamtliche diese vielen Tiere kompetent betreuen. Aber es sind zu viele und für viel zu viele bedeutet ein frei werdender Platz im Tierheim die einzige Chance weiter leben zu dürfen.

 

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Hunde aus dem Tierheim Castellbisbal

 

Anders ist es im Tierheim Castellbisbal, das Monica Planas leitet. Dies ist eine ehemalige Tötungsstation, die in ein Tierheim umfunktioniert wurde und in der die Tiere nun mit Respekt und Liebe behandelt werden, ordentlich versorgt sind und vor allem nicht mehr getötet werden.

 

 


Eingang zum Tierheim

 

Monica nimmt ausgesetzte, abgeschobene, verletzte und kranke Hunde auf. Bei ihr leben die Vierbeiner in sauberen Zwingern, haben einen großen Auslauf den jeder Hund nutzen darf und werden sehr gut medizinisch versorgt, da Monica selbst Tierärztin ist. Auch Streicheleinheiten sind hier an der Tagesordnung. Aber auch ihre Kapazitäten sind oft erschöpft, und so werden auch für diese Hunde dringend Pflege- und Familienplätze gesucht, damit andere in Not nachrücken können.

 


Begrüßung der Hundegruppe im Tierheim Castellbisbal

 

Eine grobe Einschätzung kann in Einzelfällen gegeben werden wenn es um Katzenverträglichkeit bzw. Kinderfreundlichkeit der Hunde aus Castellbisbal geht. Allerdings muss das Interesse Ihrerseits dann schon sehr konkret sein, denn dieser „Test“ – dessen Ergebnis NICHT einhundertprozentig zutreffend ist – verursacht vor Ort eine Menge an Aufwand und man kann ihn deshalb nicht „einfach mal so um zu gucken“ durchführen.
 

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Hunde des Vereins "Olescan"

Der Verein Olescan hat vier Tierheime in der Umgebung von Barcelona und beherbergt insgesamt über 300 Hunde. Auch hier finden arme Hunde Unterschlupf, die abgegeben oder einfach ausgesetzt auf der Straße gefunden werden. Die Hunde werden im Tierheim gut versorgt und für die Reise ins neue Zuhause vorbereitet.
Da selbst die Kapazitäten der vier Tierheime nicht ausreichen, arbeitet der Verein mit Pflegestellen zusammen. Seit 2013 kooperieren wir mit Olescan, vermitteln die wartenden Hunde und versuchen den Verein durch Spenden zu unterstützen.
 

 
Tierheim Sant Pere Molanta (links) und Tierheim Cubelles (rechts)


  Tierheim Moià
 


Freigehege des Tierheims Odena

 
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Wie kommen die Hunde nach Deutschland?

Mit den Informationen und Fotos der spanischen Tierschützer wird ein Vermittlungstext verfasst und wir stellen die Tiere auf unserer HP vor. Fleißige Teammitglieder stellen die Hunde dann zusätzlich in den verschiedensten Internetforen und Vermittlungsportalen ein und machen diese so einem breiten Publikum bekannt. 

Sobald sich eine geeignete Pflegestelle oder Familie gefunden hat, wird die Reise der glücklichen Kandidatinnen und Kandidaten nach Deutschland vorbereitet und sie können schon bald in eine neue Familie umziehen.

Die Hunde dürfen die Reise nach Deutschland jedoch nur antreten, wenn sie alle Einreisebestimmungen erfüllen und vor Ort gesund erscheinen. Meist ist eine Tierärztin vor der Abfahrt dabei und entscheidet dann in Zweifelsfällen.
Alle Hunde kommen vollständig geimpft, gechipt, mit ihrem EU-Impfpass, mindestens einmal entwurmt, einem Test auf Mittelmeerkrankheiten und einem Blutbild in Deutschland an. Hunde unter vier Monaten werden nicht nach Deutschland gebracht. Ob Ihr Wunschhund kastriert ist, entnehmen Sie bitte dem Vermittlungstext. In den meisten Fällen wird er/sie es bereits sein.

 

In eigener Sache…

Wir wissen, dass es oftmals Kritik am Engagement für Auslandstierschutz gibt.

Der Tierschutz im Inland und der Tierschutz im Ausland ist für uns aber EINE Sache, wir betreiben sie gerne und mit viel Engagement. Wir sind uns der Verantwortung bewusst, dass wir Tiere auswählen müssen, die hier in Deutschland eine Vermittlungschance haben. Wir wissen auch, dass wir die Tiere zurücklassen müssen, die in Bayern nicht eingeführt werden dürfen (zum Beispiel sog. Listenhunde) oder die vielen, vielen Hunde für die wir keine Pflegefamilien in Aussicht haben. Wir wissen sehr wohl darum, dass auch diese sehnlichst auf eine liebevolle Hand und eine Familie warten....

Für uns spielt es keine Rolle, ob ein Tier in Spanien leidet oder in Deutschland. Es muss Abhilfe geschaffen werden und das darf nicht an Landesgrenzen einfach aufhören. Jeder spricht von Globalisierung, wir importieren Waren aus aller Herren Länder, wir bereisen den Süden jedes Jahr aufs Neue. Aber der Tierschutz hat plötzlich Landesgrenzen? Für uns nicht und deshalb sind wir sowohl im regionalen als auch im Auslandstierschutz immer mit viel Verantwortungsgefühl, Elan und Herzblut bei der Sache.


Wir hoffen, dass Sie nach unserer Schilderung nun genau informiert sind darüber, dass

 

  • die Tiere aus dem Ausland ebenso Hilfe benötigen und erhalten müssen wie die Tiere vor unserer Haustüre.
  • die Tierheime in Deutschland nicht mit Tieren aus dem Ausland "vollgestopft" werden, denn sie werden bei uns auf privaten Pflegeplätzen betreut.
  • man ruhig auch in Ländern den Tierschutz unterstützen darf, deren positive Seiten man bisher durch schöne Urlaube oder tolles Importobst kennt und gerne nutzt.
  • Und dass jeder mit anpacken und damit den Satz "man soll doch erstmal im eigenen Land helfen" gerne in die Tat umsetzen kann. Denn wie gesagt, es gibt auch im regionalen Tierschutz viel zu tun!

 

Liebe Leser, bitte unterstützen Sie uns in unserer Arbeit, damit das Leuchten in den Augen der geretteten Vierbeiner noch oft sichtbar wird und wir auch vor Ort die Lebensumstände für die Tiere verbessern können. Sei es, indem Sie einen unserer Schützlinge adoptieren, sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen, sich mit einer Spende an unseren Kosten beteiligen oder eine Patenschaft übernehmen.


Wir können nur gemeinsam helfen!
 


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