Tierhilfe Verbindet e.V.


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Mino


 

 


 

16. September 2011
 

Liebe Frau Guttenberger,


unser Mien-chen ist nun bald ein Jahr bei uns und keiner kann (und will) sich mehr an die Zeit ohne ihn erinnern. Mino war von Anfang an einfach da und hat sich benommen als wäre er nie woanders gewesen. Er hat mittlerweile auch zahlreiche Hobbies. Morgens überprüft er zunächst das Kaninchengehege auf Marderspuren und sorgt für Sicherheit. Abends bringt er die Kaninchen wie ein richtiger Hütehund in den Stall, naja, manchmal vielleicht etwas zu stürmisch. Mit der Nachbarshündin knüpft er zwar langsam zarte Bande, aber einen grossen Hunde-Freundeskreis wird er sich wohl nicht mehr aufbauen. Er schnuppert zwar, aber mit anderen Hunden spielen will er nicht wirklich. Menschen sind irgendwie interessanter.
 

  
 

Selbstverständlich begleitet er uns fast überall hin, Isar, Tierpark, sogar ins Schlauchboot am Waginger See (am Ufer war es ihm wohl zu langweilig). Autofahren ist auch ganz toll und aus dem Auto beobachtet er den Verkehr hinter uns, als wolle er die Regeln verstehen. Und wenn wir keine Zeit haben, passen Opa und Freundin auf ihn auf. Dann wird er zum Rentner-Mino und geniesst ganz viele, aber kurze ruhige Spaziergänge. Sorgen bereitet uns nämlich seine Gesundheit, er ist mittlerweile Stammgast beim Tierarzt. Ihn plagen Hüft- und Kniearthrose, Herzklappenschwäche (altersbedingt, der Tierarzt schätzt ihn auf über 10 Jahre), häufig mal Durchfall und v.a. total kaputte Zähne hinten (vom Zwinger?). Jetzt bekommt er täglich seine Herztablette und ein Schmerzmittel und ist damit meist ganz fröhlich. Ausser bei Wetterwechsel und Gewitter, da wird er regelrecht zum Zitter-Mino. 
 


 

Mino lässt Sie herzlich grüssen, aber leider möchte er keinen Zweithund! Mir hätte Salvada ja ganz gut für ihn gefallen ... 
 
Beste Grüsse
Bettina R.

 


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