Tierhilfe Verbindet e.V.


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Meri


 


 

Im Dezember 2011

 

Unser Weihnachtsmärchen fand am 24. September 2011 statt…

Nachdem endlich alles um das neu bezogene Haus fertig und auch der Garten eingezäunt war, haben wir uns bei Tierhilfe Verbindet um unser neues Familienmitglied beworben.

Tagelang haben wir gelesen; von den Berichten der Pflegefamilie in Deutschland und den Berichten aus Spanien über Hunde, die zu unserer Familie „passen“ würden.

Eine Voraussetzung war die Katzenverträglichkeit, da unsere zwei Tierschutzkater bislang keinen Kontakt zu Hunden hatten und reine Wohnungskater bzw. mit dem katzengerecht eingezäunten Garten „Kater mit eigenem Garten„ waren. Herauskristallisiert hat sich für uns schon vorher gerne auch ein älterer Hund, da wir wie bei unseren Katern auch, festgestellt haben, dass besonders die älteren Semestern sehr gerne übersehen werden und hier die Vermittlung langwieriger und schwieriger wird.

 


So kamen wir dann auf Hunde in Pflegefamilien in Deutschland und unser Blick fiel auf MERI.

Immer und immer wurde der Bericht der Pflegefamilie gelesen, die Videos gesehen und so langsam stahl sich die Hündin mehr und mehr in unser Herz.

Der absolute Hammer war, dass in der Pflegefamilie von Meri zwei Katzen lebten, die absolut genauso aussehen wir unsere Kater.

So kam es, dass wir uns an die Vermittlerin wandten, den Adoptionsanfragebogen erhielten, diesen ausfüllten und dann abwarten mussten.

 


Ich gebe zu, dass ich jeden Tag nachgesehen habe, ob Meri noch zu haben ist…. oder doch bereits evtl. vermittelt wurde.Dann kam der Anruf, dass wir die Pflegefamilie anrufen und gerne mit diesen einen Besuchstermin vereinbaren dürfen.

Unsere Freunde und Aufregung ist mit keinem Wort wirklich zu beschreiben. Nach einem langen und sehr ergiebigen Gespräch mit der Pflegemama von Meri stand fest: Wir finden eine Unterkunft in der Nähe von Meri und bleiben ein ganzes Wochenende dort, um sie kennenzulernen und zu erleben.

Die Zeit bis zu diesem Besuchstermin wollte – irgendwie logisch – nicht richtig schnell vergehen. So kamen wir Freitags bei der Pflegefamilie an und Meri und der dortige eigene Hund standen am Zaun. Unser Gefühl und dieser Moment ist kaum zu beschreiben.

 


Tatsache war: Wir beide waren uns einig, dass Meri „nicht so groß wie wir gedacht hatten war… (wie groß sind ca. 60 cm… hab ich mich oft gefragt)“, aber einfach wunderschön und so lieb, als hätte sie uns schon gekannt und bereits getroffen.

Die braunen Augen von Meri sprechen Bände. Das Wochenende war wunderschön mit Spaziergängen gefüllt, mit Spielen im Garten und Meri erleben in der gewohnten Umgebung (wie sie mit den Katzen umgeht, wie sie gerne beschmust wird und auch mit dem Pflegehund spielt).

Am Sonntag beim letzten Treffen war es schwer fahren zu müssen und Meri nicht mitnehmen zu dürfen, denn wir waren sehr begeistert von der Maus. Unsere Entscheidung stand wirklich sehr schnell fest, dass wir Meri gerne adoptieren möchten.

Nach der Vorkontrolle des zukünftigen Zuhauses von Meri vereinbarten wir den Abholtermin. Diese Zeit wieder war voll gespickt mit entsprechendem Hundebett, Decken, Futter, Napf, Spielsachen, Leckerlies etc. kaufen und das neue Zuhause für Meri herrichten.

Samstag, der 24. September 2011 war ein Tag voller Gefühle und Tränen.

Unsere Heimfahrt war so unkompliziert und Meri ist zu Hause zur Haustür, als wäre so nie fortgewesen. Unsere Kater haben sich in den Urlaubstagen recht schnell daran gewöhnt, dass jetzt noch jemand bei uns wohnt. Meri war von Anfang an nett zu Minosch und Stoney.

Zwei Tage vor dem 24. Dezember 2011 können wir sagen, dass es unser Highlight und der absolute Hauptgewinn für 2011 war, Meri adoptieren zu dürfen.

Die Maus hat sich mittlerweise in viele Herzen (Zwei- und Vierbeiner) gestohlen. Sie hat ihr männliches Rudel bei uns im Ort, auf dem Hundeplatz, den wir auch gerne besuchen, ihre Freunde zum Spielen und die Trainer selbst sind „Meri-Fans“.

 



Montags ist Meri auch am Arbeiten, da sie in Heidelberg im Büro mit dabei ist. Auch dort hat sie ihren Fanclub und ein Montag ohne Meri hat sich schon als „kein guter Montag“ herausgestellt. Sie hat uns beiden so viel gegeben in der bisher gemeinsamen Zeit und auch darin bestärkt, dass es richtig war, sich wieder für ein „älteres“ Tier aus dem Tierschutz zu entscheiden.

Wobei unsere Tierärztin über Meri gesagt hat, dass sie Meri höchstens auf 5-6 Jahre schätzt…, und auch alle, die Meri beim ersten Mal erleben, treffen die Aussage „die ist aber noch jung, so verspielt wie sie ist…“. Das Alter bleibt aber in der wirklichen Höhe Meris Geheimnis. Sie ist ein Schatz und wir sind überglücklich, dass sie bei uns ist.

Liebe Frau Hamp,

als Anlage auch noch ein paar Bilder von Meri.

Für alle schöne Weihnachtstage und einen ruhigen Jahreswechsel für alle Vier- und Zweibeiner und darauf, dass 2012 ein gutes und erfolgreiches Jahr für die Tierhilfewird.

Liebe Grüsse

Christian Sch. & Elke Sch.

Meri, Minosch und Stoney (auch ja von den Katern auch ein Bild, damit man weiß von wem die Rede ist…)


 

 


 


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