Tierhilfe Verbindet e.V.


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Negro


 


 

30. Juni 2011


Hallo liebe Antje,

ich bins, der Negro, Dein Vermittlungspantherchen. Ich wollte mich mal melden, um Dir zu erzählen, wie es mir hier  bei meiner neuen Familie geht. Jetzt bin ich ja schon seit Januar hier und ich muss Dir sagen, es gefällt mir hier ausgesprochen gut. :-)

 


Anfang März hatte ich keine Lust mehr, scheu zu sein. Ich dachte mir, wenn sich meine anderen Katzenkumpels hier streicheln lassen, dann mach ich das doch auch. Und das gefiel mir dann gleich so gut, das ich jetzt gar nicht mehr genug davon bekommen kann. Das zeige ich Frauchen dann auch, wenn ich ihr freudig gurrend entgegenlaufe. Ja ja, gurren, grunzen und maunzen, das kann ich besonders gut, denn damit drücke ich mein Wohlgefallen aus. Schmusen und dabei Purzelbäume schlagen kann ich extrem gut. Ich bin ein äusserst freundlicher kleiner Katermann geworden. Und hübsch :-) Meine Augen sind immer noch genauso gross als damals, als Du mich zum letzten Mal gesehen hast. Weisst Du noch, da hast Du mir ein schönes Leben gewünscht bei Herrchen und Frauchen. Und ich muss Dich nicht enttäuschen, denn das habe ich. Ich habe hier leckeres Futter, meine Katzenkumpels, die ja zum Teil in meinem Alter sind und mit denen man toll spielen und toben kann, Herrchen und Frauchen, die mich über alles lieben, und natürlich einen schönen grossen Garten, den ich bei schönem Wetter zum Sonnenbaden nutze. Ja, das Futter, da habe ich schon eine dicke Wampe bekommen, obwohl, die hatte ich auch schon, als ich hier eingezogen bin. :-)  Und eifersüchtig bin ich auch ganz oft, auf meinen schwarzen Katzenkumpel "Summer". Wir beide sind grosse Rivalen beim Kampfschmusen mit Herrchen und Frauchen. Wenn mit mir geschmust wird, dann kommt der Summer auch gleich angelaufen und fordert Streicheleinheiten. Das ist manchmal ein bischen blöd, denn dann muss ich Herrchen und Frauchen wieder teilen.

 


Ich bin so froh, dass sich Herrchen und Frauchen damals für mich entschieden haben, vielleicht wäre ich sonst immer noch in diesem tristen Holzhäuschen in Olesa. Und ich kann nur sagen, wir scheuen Katzen sind gar nicht so schwierig, wie oft gemeint wird. Wir brauchen ganz einfach unsere Zeit, bis wir Vertrauen gefasst haben. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, man muss ja erst einmal testen, ob die neuen Menschen es auch gut mit einem meinen. Meine beiden Adoptiveltern hier in Mettenheim haben mich einfach die erste Zeit in Ruhe gelassen, aber mir trotzdem immer gezeigt, dass sie mir viel Aufmerksamkeit schenken. Jung und verspielt wie ich bin, ließ ich keine Gelegenheit aus, ausgiebig mit all dem Katzenspielzeug zu spielen, das hier im Haus so rumliegt und mein Herrchen hat damals schon immer in ausreichender Entfernung mitgespielt und mein Interesse geweckt. So richtig getraut habe ich mich damals aber noch nicht, mit ihm zu spielen. Mittlerweile hat sich das ja geändert. Naja, das ist alles jetzt schon einige Monate her, ich weiss noch, Frauchen hat vor Glück geweint, als sie mich zum ersten Mal anfassen konnte und ich ihr gezeigt habe, dass ich schmusen unheimlich toll finde.

 


Also liebe Antje, ich glaube, Du brauchst Dir keine Sorgen um mich zu machen, ich glaube, besser hätte ich es hier nicht erwischen können. Frauchen hat Fotos von mir gemacht, als ich im Garten war. Die schickt sie Dir noch.

Jetzt muss ich aufhören, meine Pfote tut mir schon vom vielen Schreiben weh, und müde bin ich auch. Ich glaube, ich werde jetzt ein kleines Nickerchen machen.

Viele liebe Grüsse aus Mettenheim schickt Dir

Negro
mit Frauchen und Herrchen  

 

 

 


 


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