Tierhilfe Verbindet e.V.


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Betty


 

04. Juli 2015

 

Hallo Steffi, liebes Team von THV,


sommerliche Grüße sendet Euch Betty, unser Golden Ager.


Das Schnäuzchen ist inzwischen weißer, die Gassigänge kürzer und die gemütlichen Schläfchen häufiger geworden. Dafür muss noch mehr geschmust und gekuschelt werden. Mit dem Futter müssen wir aufpassen, da Betty nicht mehr alles so gut verträgt. Schon länger schläft sie auf orthopädischen Hundematratzen. Außerdem bekommt Betty neuerdings Hausbesuch von einer Physiotherapeutin. Da überlegt sie noch, was sie davon hält.


Wir wünschen Euch einen schönen Sommer mit Euren Tieren und für alle viel Gesundheit und Lebensfreude.


Viele Grüße, Ina und Thomas


PS: Hier spricht Betty. Wollte Euch noch schnell Hallo sagen. Hey, ich bin kein Atompilz mehr an der Leine und  weiß längst, was zu tun ist. Wenn ein Kollege auftaucht, NICHT lostoben, sondern Sitz machen oder bei Fuß vorbeigehen. Bloß wenn bei einer Leinenbegegnung ein anderer Hund plötzlich auftaucht und mir damit ziemlich nah kommt,  da „könnsch  ausraste“, wie wir hier in Hessen sagen. Aber ich rege mich dann auch schnell wieder ab. So, gehe mich jetzt mal kurz sonnen, ja, auch bei 40 Grad.


Wau und Ciao, Eure Betty

 

 

   

 

   

 

 

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18. September 2012


Hallo  liebe Pflegefamilie,

Viele liebe Grüße nach Manching sendet Euch Eure Betty. Ich habe mich hier bei meinen neuen Besitzern gut eingelebt. Es gibt für mich ein extrem bequemes Hundebett im Wohnzimmer vorm Kamin, aus dem ich am Liebsten gar nicht mehr raus will, denn von hier habe ich alles im Blick. Und eins im Schlafzimmer, so dass ich bei Frauchen und Herrchen schlafen kann. Da schlafe ich  tief und fest und bleibe morgens auch gern nochmal länger im Hundebett, bis die beiden endlich fertig sind.

Der Service ist auch sonst sehr gut hier. Die Treppe fand ich erst echt doof, weil die so rutschig ist. Und schwups, einige Tage später waren Teppichstücke draufgeklebt, so dass ich nun sicher rauf und runter kann. Auch den Garten habe ich schon beschnüffelt, da gehe ich aber nur raus, wenn Frauchen mitgeht. Sonst komme ich lieber schnell wieder rein. Nicht, dass die mir noch weggeht! Ich schaue dafür lieber aus der offenen Terrassentür und gebe den Jungs aus der Nachbarschaft Antwort. Auch wenn sich an der Haustür war tut, melde ich das lautstark. Überflüssigerweise drücken die Leute dann tatsächlich noch auf die Klingel, Menschen eben.
 

  


Wie Ihr ja wisst, bin ich gnadenlos verkuschelt, so dass fast mehr Zeit mit Bauchkraulen draufgeht als mit Gassigehen. Trotzdem machen wir so oft es geht Wald und Feld unsicher, da sause ich auf und ab, was die Schleppleine hergibt und schnüffele jeden Grashalm einzeln ab. Auf unseren täglichen Gassigängen erneuere ich auch zuverlässig meine Markierungen und teile den Görsrother Hunden, die uns begegnen, vernehmlich mit, dass ich nun auch hier wohne. Frauchen und Herrchen finden das nicht so gut, verstehe ich gar nicht, ich muss das den anderen Vierbeinern doch sagen! Ich will aber alles richtig machen und wenn die dann sagen "Betty, nein", versuche ich auch, mich zurückzunehmen, Ehrenwort!

Tagsüber unter der Woche bin ich meist bei "meiner" Hundeoma und verbringe die Zeit mit Probeliegen in den verschiedenen Räumen, wo es wohl am Bequemsten ist. Außerdem beobachte ich im Auslauf vor der Haustür die Tennisspieler auf dem Platz nebenan und gehe auch hier meinem Minijob als Meldehund nach, wenn Leute aufs Grundstück kommen. Außer wenn Frauchen oder Herrchen kommen, dann führe ich einen solchen Freudentanz auf, dass die Menschen sorgenvoll auf die Wohnzimmereinrichtung gucken. Vor der Haushälterin habe keine Angst und gehe auch mit ihr Gassi, aber nur als Ersatz, wenn Herrchen mittags nicht kommt. Dem Labrador-Schnauzer -Mischling Ricky aus dem Nachbarhaus habe ich hinter dem sicheren Gartentor gesteckt, dass ich jetzt hier was zu sagen habe und der ist abgedampft. Na, der fängt sich wieder. Scheint nämlich eigentlich ganz nett zu sein. Ich knurre ihn jedenfalls nicht mehr an.
 


 


Beim Tierarzt wäre ich ja lieber nicht gewesen. Es sind aber keine Krankheiten festgestellt worden und meine Arthrose ist auch nicht behandlungsbedürftig.

Da ich ja gerne lerne und Aufgaben ausführe, waren wir letzten Sonntag zum ersten Mal in der Hundeschule (www.dogmar.de). Die anderen Hunde wollten mich beim Begrüßungsschnuppern alle kennen lernen. Das hat mir glatt die Sprache verschlagen. So ein Winzlingshund und ein Hündin waren besonders zudringlich, so dass ich weit weg gelaufen bin und die hinterher. Die wurden dann aber gerufen und ich konnte endlich zurück zu Frauchen. Dann haben alle gestaunt, wie gut ich viele Sachen schon in der 1. Stunde konnte. Naja, gab ja Fleischwurst....

A propos, die Sache mit der Verpflegung, daran müssen die hier noch arbeiten. Ich kriege immer zuletzt meinen Napf, und das, OBWOHL ich schon so früh wie möglich und immer als Erste meinen Posten vor der Essensausgabe beziehe! Selbst meine sehnsüchtigen Blicke haben bisher nichts gebracht, grummel. Aber ich bleibe dran.

Vielen, vielen Dank noch mal von Frauchen, Herrchen und mir, dass Ihr und die Leute von THV uns unser gemeinsames Leben ermöglicht habt, das werden wir Euch nie vergessen!

Ich melde mich wieder mit Neuigkeiten, kuschelige Grüße, Eure Betty
 





 

 


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