Tierhilfe Verbindet e.V.


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Sira


 


 

22. Mai 2013

 

Hallo liebe Fr. Guttengeber,

da Sira heute sozusagen ihren 1. "deutschen" Geburtstag feiert, mal wieder ein paar Nachrichten von uns.
Ich weiss noch gut, wie wir vor genau einem Jahren gewartet haben, dass der blaue Bus um die Ecke biegt und sich die Türen öffnen - ungewiss, wen wir da entgegen nehmen werden!

Und dann war sie da, die kleine, zähe, ausgemergelte, nervöse Kuschelmaus und hielt uns wochenlang ganz schön auf Trab!

Wie schnell die Zeit vergeht! Und wie sehr sie sich erholt und eingelebt hat.
Sie sieht wirklich toll aus, hat ihr Optimalgewicht, das Fell glänzt und ist unheimlich weich, mit den Herztabletten ist sie gut eingestellt und trotz aller gesundheitlicher Wehwehchen wirkt sie sehr stabil!

Vom Typ her grundsätzlich nervös, aber mittlerweile um ein vielfaches ruhiger. Tagsüber liegt sie ganz oft brav in ihrem Körbchen und schläft gelassen. Es können sogar die Nachbarhunde bellen, ohne dass sie in Panik gerät und gleich ganz aufgeregt mitbellt.

Mit anderen Hunden immer noch unsicher, aber auch da ändert sich momentan viel!

Ich glaube, sie hat mittlerweile gemerkt, dass sie sich nicht mehr verteidigen muss und weiss sich bei uns in Sicherheit. An der Leine kann ich mit ihr (zu 90%) problemlos an anderen Hunden vorbei gehen. So werden auch seit einigen Wochen Hunde, die sie schon das ganze Jahr kennt und regelmäßig trifft, nicht mehr angekläfft!Alleine bleiben ist noch ein großes Thema, teilweise klappt es bis zu 20 Min., manchmal auch nur 5 Min. ohne zu bellen; Stress hat sie dabei jedoch immer! Aber wir kriegen ihre "Rundum-Betreuung" ganz gut organisiert und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sie sich auch da noch etwas verändert. 

Seit dem Frühjahr ist sie draußen unwahrscheinlich viel mit der Nase am Boden unterwegs. So habe ich jetzt mit ihr zu Hause "Stöbern" angefangen und das macht sie wirklich gut!! Es scheint ihr Spaß zu machen und lastet sie geistig aus, ohne dass sie körperlich zu sehr an ihre Grenzen kommt, denn Ball spielen geht halt mit dem Herzen und Gelenken immer nur ganz kurz! Außerdem bekommt sie, wenn sie was gefunden hat, auch immer ein besonders gutes Leckerchen (sogar in kleine Streifen geschnittene Kaninchenohren, Pansen od. getrocknete Brassen kaut sie mit ihren zwei Zähnchen weichen)

Ach, noch was: Sauberkeit war ja auch lange ein Thema! Seit 4 Monaten gibt es keine Pfützen mehr im Haus, sie "meldet" sich, wenn sie raus muss!

Von wegen - ein alter Hund lernt nichts mehr dazu! Sie ist der beste Beweis, dass diese Behauptung nicht stimmt, auch wenn die zeitlichen Dimensionen anders als bei einem jungen Hund sind.

Ich habe in diesem Jahr ebenfalls viel gelernt: bin viel gelassener geworden und kann manche Dinge einfach abwarten starten wir zusammen ins zweite Jahr mit unserem kleinem Rudel und sind gespannt, was die Zeit noch so alles bringt.

Alles Liebe, bis zum nächsten Mal - Petra H.-E.

Ach, übrigens habe ich den Spanienreise-Liveticker jeden Tag verfolgt und sage herzlichen Dank an die drei Damen für die vielen Einblicke und den zusätzlichen Zeitaufwand! 




 

 

 

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16. Dezember 2012


Liebe Fr. Guttengeber,

wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest, ein paar ruhige Tage zwischen den Jahren und ein gutes, gesundes 2013! Weiterhin viel Erfolg für THV und viele glückliche Körbchenfinder!

Sira geht es - abgesehen von etlichen, wechselnden und bis jetzt glücklicherweise nur kurzzeitigen gesundheitlichen Zipperlein - gut. Sie geniest das Leben in vollen Zügen und schlägt sich in allen Situationen wacker und tapfer.

Im Oktober war sie über 5 (!) Wochen läufig und am Ende bekam sie dann noch einen epilleptischen Anfall, bis jetzt der einzige! Wahrscheinlich ist der ganze Hormonhaushalt ziemlich durcheinander. Das kalte Wetter macht momentan ihrer Arthrose zu schaffen und vor allem das Laufen bei Schnee und Eis macht ihr ziemliche Probleme mit den Kniegelenken. Schulmedizinisch ist da nicht allzu viel zu machen, sie bekommt aber etliche Nahrungszusätze und homöopathische Unterstützung.

 

 


Alleine bleiben ist noch das größte Problem. Ich musste sie jetzt ca. 3 Mal spontan und kurzfristig für ca. 1 Std. alleine lassen (Kamera zeigte dann: 5 Minuten gehen, danach fängt sie zu jammern und fiepsen an und nach 20 Minuten Dauerbellen). Bis jetzt hilft das ganze, mittlerweise monatelange Training mit stufenweisem Aufbauen der Zeit, in der sie alleine bleibt sowie Sensibilisieren gegen Schlüsselreize (Schlüsselbund, anziehen, ...) nichts. Sie ist alleine eigentlich nie entspannt und rennt ständig suchend in der Wohnung umher, sogar Leckerlies läßt sie dann liegen!

Eigentlich dachte ich im Sommer, sie wäre jetzt stubenrein, aber das ist sie nicht zuverlässig. Wir entdecken wöchentlich in der Wohnung eine Pfütze und das oft, obwohl sie erst 1 Std. zuvor draußen war! Entweder ist das altersbedingt oder sie hat es einfach in ihrem "früherem" Leben nie gelernt. Dummerweise ertappe ich sie auch nie "live", sondern immer erst, wenn es zu spät ist. Ich kann sie ja nicht rund um die Uhr bewachen - obwohl das manchmal schon angebracht wäre, weil sie unbeobachteterweise auch keine Skrupel hat, auf Stühle und Tische zu hüpfen um nach Eßbarem Ausschau zu halten oder sonstigen Schabernak treibt! Damit ich sie nachts etwas mehr
unter Kontrolle habe, schläft sie seit Herbst bei uns im Schlafzimmer (aber nicht im Bett!). Meilo hat dann auch seine Ruhe, denn er fand es immer nicht so toll, wenn sich Sira zu ihm ins Körbchen kuschelte und ergriff immer die Flucht. Keiner der beiden braucht den anderen wirklich, aber trotzdem sind sie ein tolles Team. Sie akzeptieren und respektieren sich gegenseitig, keiner ist dominant.

Grundsätzlich ist Sira ja schon ein sehr unruhiges und nervöses Hundchen, entspannt aber immer mehr, mittlerweile auch bei meiner Mama!

In der Arbeit verhält sie sich vorbildlich: kein Bellen, wenn es klingelt, sie bleibt die ganze Zeit brav in ihrem Körbchen, ist zu allen freundlich und verschläft die meiste Zeit. Mit Menschen ist sie sowieso ganz lieb und problemlos und eigentlich ist sie auch sehr anspruchslos: Hauptsache sie ist immer dabei! Sie freut sich über ihr warmes, weiches Plätzchen und gutes Futter sowie Leckerlies (wie man auf dem Urlaubsfoto sehen kann, ist es ein Leichtes für sie, mit nur 2 Zähnen einen ganzen Apfel zu verputzen; auch andere Kauartikel, z. B. Trockenfleisch in kleineren Stücken, kaut sie genüsslich und ausgiebig); wenn sie dann noch ein paar Runden Ball spielen darf, ist sie restlos glücklich.



Obwohl es nicht immer ganz einfach mit ihr ist, freuen wir uns jeden Tag, dass sie bei uns ist und hoffen, dass das noch lange so bleibt! Wir lernen gegenseitig viel voneinander!

Viele liebe Grüße, bis zum nächsten Mal
Petra H.-E. mit Anhang

 


 

 

 

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08. Juli 2012

 

Hallo Fr. Guttengeber,

tut mir leid, dass ich mich heute erst melde!

Vorgestern hatte Sira ja ihren Zahn-OP-Termin, da dachte ich mir, ich warte ab, damit ich Ihnen davon auch aktuell gleich berichten kann. Die Op hat sie eigentlich ganz gut überstanden und ist schon wieder seeeehr munter! 7 Zähne wurden entfernt, so dass sie jetzt nur noch 2 (einen der "Reißzähne" und einen vorderen Backenzahn) hat. Die Tränendrüse konnte dabei aber leider nicht reponiert werden, die Tierärztin meinte, das sei schon so verklebt und müsste sie schon seit Jahren haben, das zu beheben würde mind. 1,5 Std. daueren und das ging dann mit der Narkose nicht mehr. Jetzt  werden wir das auch so lassen und wegen dem Narkoserisiko ist auch keine Kastration mehr geplant! Neben der alten Schulterfraktur hat sich jetzt auch noch eine ältere Unterschenkelfraktur rausgestellt, aber irgendwie scheint sie das alles in keinster Weise zu beeinträchtigen.

Sie hat sich schon gut eingelebt, kennt den Ablauf und genießt dan Garten in vollen Zügen. Meilo und sie arrangieren sich, indem sie sich weiterhin ignorieren, draußen laufen sie brav nebeneinander an der Leine und auch fressen nebeneinander klappt problemlos. Andere Hunde werden aber erst einmal kräftig angebellt und der Nachbarshund hält respektvoll Abstand zum Zaun, Haus und Garten gehören ihr! Mit anderen Hunden kommt sie mir sehr unsicher vor, wenn sie merkt, dass die sie in Ruhe lassen und keine Gefahr droht, entspannt sie auch wieder. Ach ja, Vögel und Katzen hat sie zum Jagen gerne, bei anderem Getier weiß ich es noch nicht. Sie ist aber bis jetzt sehr gut abrufbar.

Wir "mästen" sie regelrecht seit Wochen, aber irgendwie wächst an ihr nichts hin, gerade mal 200 g hat sie zugenommen (zwischenzeitig auch mal wieder abgenommen) und vom Allgemeinzustand ist sie sicher noch nicht sehr fit, auch wenn sie einen wirklich agilen Eindruck macht. Seit 4 Wochen verliert sie jede Menge Fell, büschelweise kann man es ausstreicheln. Ernährungsmäßig kriegt sie zwar hochwertiges Fleisch, Gemüse, Öle, Zusätze und Globulis, aber das wird sicher noch Monate dauern, bis ihr Immunsystem einigermaßen aufgebaut ist. Letzte Woche hatte sie auch noch Flöhe!

Wir waren bis letzten Montag für 1 Woche in Campinurlaub (mit beiden Hunden) auf Usedom bzw. an der Mecklenburger Seenplatte. Das war gut machbar mit ihr, Autofahren ist kein Problem mehr, die Box auch nicht, nur alleine bleiben klappt im Auto genausowenig wie zu Hause (da pieselt sie auch bei 5 Min. schon mal rein, hat Streß und bellt und jammert). Sie würde mich am liebsten jede Sekunde verfolgen und nicht aus den Augen lassen. Wir üben wirklich fleißig "Tür auf - Tür zu", Bleib-Übungen, "Geh ins Körbchen", usw. . Es ist zwar organisatorisch schon manchmal problematisch, weil ich sie ja wirklich noch gar nicht alleine zu Hause lassen will, aber meine Mama springt dann notfalls ein, wenn ich einen Termin habe, zu dem ich sie nicht mitnehmen kann.

An der Leine läuft sie wirklich nahezu perfekt, "sitz" klappt jetzt auch schon oft nur auf Hörkommando ("Platz" irgendwie noch gar nicht) und bei "hier" kommt sie wie aus der Pistole geschossen!! Seit einiger Zeit haben wir mit "Leckerlies suchen"/Nasenarbeit begonnen, von dem wir denken, dass ihr das ganz gut tut. Sie läßt sich zwar bei allem sehr schnell ablenken und braucht sicher auch viel länger aber es eilt ja nichts.

Sie muss ja auch nicht alles können und mit dem "Allein-bleiben-Problem" nehme ich es mittlerweile auch ganz locker, irgendwie bekommen wir das schon hin. Ich denke immer, alles kommt, wie es kommen soll und alles hat seinen Sinn!

Wir sind wirklich mit der Entwicklung sehr zufrieden und sie ist auch wirklich eine goldige Maus. Sie werden sie ja am 04.08. selbst sehen, denn wir würden (zu zweit mit beiden Hunden) gerne kommen!

Bis dahin, ganz viele liebe Grüße von uns allen
Petra H.-E.

 


 

 

 

 

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27. Mai 2012

 

Hallo Fr. Guttengeber,

wird Zeit, dass ich mich mal wieder melde - die Woche ist so schnell vergangen!
Wo fange ich an?

Wir waren jetzt 2x beim Tierarzt, da war sie bei allen Prozeduren (Labor, Röntgen, UKG, EKG) total brav und hat alles machen lassen. Sie ist schon eine richtig süße Kuschelmaus ! (Sie hat uns noch nie angeknurrt, kündigt sich aber Besuch an, wandelt sie sich schon seit etlichen Tagen zum Wachhund!!!)

Sira hat sozusagen bei unserer Tierärztin eine "Verjüngungskur" durchlaufen!: Sie wurde auf ca. höchstens 8 Jahre geschätzt, trotz dem wesentlich schlechteren Gesundheitszustand , der aber sicherlich aufgrund Mangel-/Fehlernährung zurückzuführen ist. Die wenigen verbliebenen Zähne verfaulen bis ins Zahnfleisch (Kiefer?, dementsprechend der Mundgeruch!!) und müssen natürlich raus. In diesem Zuge kann auch der Prolaps der Tränendrüse behoben werden. Bis sie aber narkosefähig ist, müssen wir sie noch etwas aufpäppeln und sie bekommt ab jetzt auch Herzmedikamente (wegen einer Linksherzinsuffizienz bei Mitralklappeninsuffizienz, wahrscheinlich als Folge der entzündeten/eitrigen Zähne). OP ist jetzt für Anfang Juli angedacht. Darüber hinaus wurde noch eine alte Schulterfraktur rechts und beidseitige Arthrose der Ellenbogen festgestellt werden. Die Kniescheiben sind ziemlich instabil und manchmal wirkt sie schon etwas wackelig. Aber da sie sich so munter und schnell bewegt, macht ihr das (zumindest im Moment) wohl keine Probleme. Kot- und Urinproben waren ohne Befund (keine Giardien und keine Blasenentzündung), ebenso der Blurzuckerwert (wegen dem vielen Trinken abgeklärt). Wir stellen sie jetzt gerade langsam auf Rohfüttern um (mit guten Ölen und etlichen Zusätzten wie Kalk, Algen, Katzenkralle) bis jetzt verträgt sie das ganz gut. Hinten geht nur leider mehr raus als vorne rein, da kann gar nicht so viel für sie übrig bleiben. Trotzdem stehen die Hüftknochen schon nicht mehr ganz so kantig weg wie am Sonntag!



Sie ist nach wie vor sehr "wepsig" ung bleibt von sich aus freiwillig nirgendwo mal liegen . Wenn ich mich hinsetzte oder -lege, dann findet sie auch zur Ruhe und döst, aber wehe - ich bin irgendwie in der Wohnung unterwegs, dann wetzt sie die ganze Zeit hin und her und ist richtig untriebig. Gestern war sie den ganzen Tag im Garten, ich weiß nicht wie viele (Kilo)meter sie zurückgelegt hat? Treppen nimmt sie oft gleich 2 am Stück und es gibt keine Ritze, in die sie nicht reinkommt, wie eine Katze, auch Fensterbretter sind nicht ganz sicher vor ihr! Wir üben schon etwas mit "hier", da fetzt sie wie ein Junghund und braucht danach noch mehr Zeit, um wieder etwas runterzufahren!

Unglaublich, wie und wo so ein dünnes und ausgezehrtes Tierchen diese Energie hernimmt? Ich denke immer: "morgen, morgen da kann sie nicht mehr, da muss sie doch mal den ganzen Tag ausschlafen" - aber sie steht nach dem Motto auf: "und was ist heute los, was machen wir jetzt, was gibt es?" Hoffentlich kommt nicht irgenwann der ganz große Einbruch. Sie ist sicher eine ganz "Zähe", wenn ich mir nur vorstelle, welche Schmerzen diese Zähne verursachen müssen?
An der Sauberkeitserziehung arbeiten wir eigentlich fest nach Zeitplan, aber sie hat noch keinen Rhythmus und dann passiert es halt zwischendurch immer wieder, dass sie schon nach 10 oder 30 Min. wieder pieselt und dann geht´s halt daneben - im Schnitt liegt ihr "Durchhaltevermögen" tagsüber bei ca. 1,5 - 2 Std., nachts hält sie es seltsamerweise aus! Die große Geschäfte erledigt sie schon brav im Garten, dass das aber beim Gassigehen auch geht, kennt sie wahrscheinlich nicht.

Ich habe jetzt die ganze Woche mein Bett im Arbeitszimmer aufgeschlagen, da hat sie (und auch Meilo) ihr Bett. Am liebsten würde sie natürlich mit ins Bett reinhüpfen, aber da will ich eigentlich konsequent bleiben - mal sehen, wer den längeren Atem hat?? Bis jetzt konnte ich dem Blick noch widerstehen. Gestern habe ich dann im Flur mit etwas mehr Abstand geschlafen, das ging auch noch, heute würde ich gerne mal ausprobieren, ob sie auch liegen bleibt, wenn ich mich ins Schlafzimmer (bei offener Türe) zurückziehe? Hoffe, dass das klappt, denn alleine bleiben kann sie einfach noch nicht. Sobald kein Sichtkontakt mehr besteht, rennt sie sofort hinterher oder fängt zum jammern (und leider auch zum "Türen-kratzen "an. Das wird sicher noch das allergrößte Problem werden!

Wir haben jetzt die Gitterbox gegen eine Kunststoffbox getauscht und sie geht (außer zum Fressen und viele Leckerlies darin suchen) zumindest kurzzeitig schon mal rein. Beim Autofahren sitzt sie auch in einer ähnlichen Box, für kurze Strecken klappt das schon ganz gut. (Die Idee, sie nur per Sicherheitsgeschirr/gurt zu befestigen musste ich ganz schnell wieder verwerfen, da sie es tatsächlich geschafft hat, sich zu befreien und dann durchs ganze Auto zu springen - diese peinliche Aktion musste ich bereits letzten Motag erleben.)

Die zwei Vierbeiner kommen dem Anschein nach ganz gut zurecht, besser gesagt: jeder ignoriert den anderen. Ich denke aber, dass Meilo schon sehr verwirrt und sicher auch von ihrer unruhigen Art manchmal ganz schön genervt ist. Ob Meilo hingegen für Sira etwas Orientierung ist, bin ich mir nicht sicher und momentan ist es eher Sira die "eifersüchtig" wirkt, sie möchte sich am liebsten immer vordrängen. Da Sira in ihrer Box zu fressen bekommt, läuft das Füttern ganz entspannt. Und draußen beim Gassigehen arrangieren sich beide ebenfalls gut an der Leine. Leine kennt sie anscheinend, da läuft sie ganz gut und zieht überhaupt nicht. Großteils gehe ich mit ihr an der Schleppleine, sie schaut sich immer um und kommt auch schon ganz schnell auf Zuruf. Das ist der Vorteil von ihrem "Magnetismus". Aber es heißt aufpassen, weil sie draußen wirklich jeden Mist fressen würde.

Sie ist eine ganz schlaue (oder besser gesagt "lebenserfahrene"?) Maus, die sich meiner Meinung nach ziemlich eigenständig durchs Leben schlagen und wohl auch schon viele schlechte Seiten kennenlernen musste. Dafür hat sie sich ein sehr offenes und neugieriges Gemüt allen Menschen und Kindern gegenüber erhalten!

Also, wenn Sira (hoffentlich noch) etwas mehr zur Ruhe kommt, stubenrein wird und irgendwann mal alleine bleiben kann, ohne zu bellen oder etwas kaputt zu machen, ist sie eine absolut Taumhafte! Wir arbeiten feste daran und sind überzeugt, dass wir das schaffen! Aber ein Daumendrücken in diesem Sinne können wir sicher gebrauchen!

Übrigens noch mal vielen Dank für die ganze perfekte Organisation, auch der Ablauf am Sonntag war unglaublich professionell!

Viele liebe Grüße auch an Ihre THV-Kolleginnen/en (Fr. u. Hr. Schmitz, Fr. Stein und Fr. Hamp für die Fahrt (die 2. Dame, die mit auf Fahrt war, habe ich gar nicht mitbekommen), Fr. Heinzinger werden wir ja sowieso noch mal sehen!

Jetzt habe ich Ihre Zeit wieder sehr strapaziert, wünsche noch ein schönes restliches Pfingstwochenende, melde mich wieder und verbleibe mit herzlichen Grüßen

Petra H.-E.



 

 


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