Tierhilfe Verbindet e.V.


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Whitey


 


 

14. Dezember 2012


Whity – unsere kleine Prinzessin

Kaum zu glauben, dass es schon beinahe ein halbes Jahr her ist, als wir unsere Whity kennen gelernt haben. Sie lebte in ihrer Pflegestelle, die – dem Kennenlernen sehr förderlich! – direkt bei unserer Nachbarin ist. Als wir Whity das erste Mal sahen, haben  wir uns sofort in sie verliebt! Wir konnten gar nicht anders, als sie in unser Herz zu schließen!
Augenscheinlich beruht dies auf Gegenseitigkeit. Um es auf den Punkt zu bringen: sie hat meinen Mann und mich adoptiert, letztlich haben wir „nur“ die Papiere unterschrieben. Typisch Katze!

 

Es war schon eine Weile her, dass ich mit Katzen zusammen gelebt habe. Von daher ging es ans Einkaufen und Einrichten, sodass sich die kleine Maus auch wohlfühlen kann und alles hat was sie benötigt. Erfreulich dabei war und ist, dass sie Ihre „Wohnungseinrichtung“ schnell und unkompliziert angenommen hat. Gleich ob spielen, schmusen, die Wohnung zu erkunden und sich dabei Lieblingsplätze suchen, das war alles kein Thema! Es ist für uns ein kleines Wunder, dass sie ihre Vergangenheit ohne physische und psychische Schäden überstanden hat. Bei dem was sie durchgemacht haben muss, freut es uns jeden Tag, wie viel Vertrauen sie zu uns hat, wie viel Zuneigung sie uns schenkt und es wird immer mehr. Sie muss immer dabei sein, begrüßt jeden Besuch und wen sie mag, bezieht sie gleich in die Familie ein. Es macht uns Spaß sie zu verwöhnen, wir lernen gern sie zu verstehen und arbeiten ständig an unserer „Kommunikation“. Derzeit lernt sie ihren 1. Winter in Deutschland kennen und als es Ende Oktober geschneit hat, hat sie schon etwas verdutzt geschaut, von wegen „Wer hat hier meine Welt weiß eingefärbt?“.

Bei dieser Gelegenheit lernen wir, was es heißt eine Langhaarkatze zu haben. Winterfell, Unterwolle und Fellwechsel haben es schon in sich – vor allem, wenn der Kämm-/Bürsten-Prozess noch nicht so optimal läuft. Hier gilt es die Fehler aus der Vergangenheit zu bereinigen und viel Geduld zu haben. 

Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und waren uns von Anfang an der Verantwortung bewusst, die wir übernehmen. Und dies nicht nur für ein paar Tage, sondern für den Rest von Whity‘s Katzenleben, das hoffentlich noch sehr lange dauert!  Das haben sich anscheinend die Vorbesitzer – bevor sie in die Tötungsstation kam, muss sich ja mal eine Familie gehabt haben – nicht so genau überlegt. Uns ist es unbegreiflich, wie man Tiere – die von einem völlig abhängig sind - im Stich lassen kann!

 

„Die Prinzessin auf der (Back-)Erbse – da kann das Katzenbett noch so toll sein, manchmal tut es halt nur ein Karton!“

 

 

 


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