Tierhilfe Verbindet e.V.


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Petit

 


 

 

28. April 2014

 

 
Petit, jetzt Pepi, hatte ja eine lange Reise bei seinem Umzug: 3,5 Stunden von Poing bei München nach Jena ins grüne Herz Thüringen. Bereits auf dieser langen Fahrt zeigte er, dass er absolut die Ruhe in Person ist. Die erste halbe Stunde wurde gemaunzt, dann hat er sich schlafen gelegt.

Im neuen Zuhause angekommen, erkundigte er gleich mutig den ganzen Raum, in den wir ihn gebracht hatten. Das Schlafbettchen und der Karton wurde probegelegen, das Spielzeug gleich umher gekickt und dann kam der Hunger. Pepi hat gleich satte 300g seines gewohnten Futters verdrückt und ging brav auf sein Klo. Unsere Katzen Sissi und Franz merkten, dass da "etwas" hinter der Tür ist, verhielten sich aber trotzdem recht ruhig und normal.

Pepi hat sich sofort eingelebt und wartete den nächsten Morgen bereits ungeduldig auf uns und sein Frühstück. Er ließ sich sogar schon kraulen und schnurrte. So verbrachten wir dann 5 Tage jeweils bei Pepi zum Spielen und Schmusen, als auch bei unseren Katzen im Rest der Wohnung. Jeden Tag tauschte ich die Decken aus und hielt sie den Katzen zum Schnuppern hin. Pepi hat nur interessiert an der anderen Decke geschnuppert, genau wie unser Kater Franz an der Decke von Pepi. Sissi dagegen fauchte Pepi's Decke an, aber es wurde von Tag zu Tag weniger. Nach 5 Tagen beschlossen wir, die Gittertür einzuhängen, damit sich die Katzen direkt sehen und beschnuppern können, aber noch nicht aufeinander los können. Wie wir erwartet hatten, fauchte unsere Sissi kräftig und Pepi musste sich immer auf 1 Meter Abstand vom Gitter halten, dann war sie beruhigt. Pepi dagegen fauchte gar nicht, war nur neugierig. Unser Kater Franz fauchte auch nicht, sondern ging gleich ganz mutig zu Pepi ans Gitter und bereits nach einigen Minuten gucken, gaben sich Franz und Pepi Nasenküsschen. Die Gittertür blieb wiederum 3 Tage und am dritten Tag konnte unsere Sissi dann auch schon entspannt dort vorbeispazieren. Das war für uns das Zeichen, dass wir nun die Pforten öffnen können. Den Tag vorher, also am zweiten Tag mit Gittertür durfte unser Franz allerdings schon zum Pepi rein, da er unbedingt rein wollte. Es lief ganz entspannt, kein fauchen, nur beschnuppern. Nach einigen Minuten wollte Franz dann wieder raus. Da waren wir uns dann sicher, dass es zwischen den Katern kein Problem geben wird.  Dann öffneten wir die Tür und Pepi spazierte ganz mutig drauflos, immer begleitet von unserem Franz. Unsere Sissi fauchte, sobald er näher als 1 Meter kam. Das akzeptierte Pepi, und hielt den gewünschten Abstand. Nach stundenlangem Erkunden sind alle 3 todmüde in den Schlaf gefallen.

Mit Sissi's Fauchen wurde es täglich besser, nach ca. 2 Wochen hatte sie dann aufgegeben. Franz beobachtete die ersten Tage Pepi immer interessiert, besonders wenn er spielte, aber er traute sich noch nicht so richtig nah an ihn ran. Aber auch hier war nach 7-10 Tagen das Eis gebrochen und die Kater begannen zusammen zu spielen, vorallem Raufen und Jagen. Da merkte man richtig, wie unser Franz jetzt aufblühte und was ihm vorher gefehlt hatte. Pepi hatte natürlich genauso viel Spaß. Von da an machten die Kater jeden Abend ihre Jagd- und Raufspiele, mindestens eine Stunde und wurden somit richtig dicke Freunde. Sie fraßen meist zusammen und kuschelten auch schon. An Sissi darf sich Pepi mittlerweile auch annähern, er hat schnell gelernt, dass er bei ihr vorsichtig sein muss. Ein bisschen gegenseitiges Pföteln ist ok.

Pepi ist ein Sonnenschein und ein absoluter Schmuser geworden. Seinen anfänglichen Durchfall konnten wir auch besiegen. Pepi war genau das Puzzlestück, was uns gefehlt hat.
 
 
Liebe Grüße
 
  

 

 

 

 

 

 

 


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