Tierhilfe Verbindet e.V.


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Carmen

 


 

15. April 2014

 

 

Miau – ich bin´s, die Carmen :-)


Ich dachte, ich melde mich mal aus meinem neuen Zuhause. Sicher wollt ihr wissen, wie es mir geht? Und was ich den ganzen Tag so mache?


Im Januar wurde ich von meinen neuen Dosenöffnern gesichtet. Was in meinem Gesuch stand, hat ihnen sehr gefallen und dass haben sie ihrem Kater Lenny erzählt. Lenny war seit ein paar Monaten leider wieder alleine und brauchte dringend Gesellschaft.


Nun, was dann kam, wisst ihr sicher. Die Menschen durchzogen das ganze Prozedere mit Besuch und Vorkontrolle und als das in trockenen Tüchern war, ist es Ende Februar dann soweit gewesen. Ich wurde in mein neues Zuhause abgeholt. Da ich nicht wusste, wohin es nun schon wieder geht, hab ich im Auto ordentlich Rabatz gemacht und miaute so laut ich konnte. Auch die erste Nacht, als ich alleine in einem Zimmer „eingesperrt“ war. Unerhört sowas - ich miaute was das Zeug hielt. Im nachhinein betrachtet war das völlig unnötig, aber ich war auch ziemlich aufgeregt.


Meine neuen Dosis haben zwar immer nach mir geschaut, und ich hatte wirklich ein eigenes tolles Katzenzimmer, aber nach ein paar Tagen fand ich das echt doof, alleine da drin zu hocken. Schließlich hab ich schon durch den Türspalt gesehen, dass da noch ein Artgleicher in der Wohnung ist und anscheinend genauso interessiert an mir war, wie ich an ihm.


Nach einer Woche, die sich wirklich ewig angefühlt hat, haben Lenny und ich uns kennengelernt. Uiiiii, was ein Schöner. Aber natürlich nichts gegen mich ;-) Ich gab mich erstmal unbeeindruckt. Er hat sich schnell in mich verliebt, das hab ich gleich gemerkt. Er liess mich ja kaum aus den Augen. Wenn er mir aber zu nahe kam, fauchte ich wie Divas das nunmal machen, wenn ihnen ein Typ zu aufdringlich wird.


Es folgten ein paar Wochen des richtigen Kennenlernens und ich merkte, dass Lenny sehr glücklich ist, dass ich da bin. Jagt er mich doch liebend gerne durch die Wohnung und spielt Fangen. Mir gefällt das zugegeben auch und ich brauche dazu meist nur kurz mit meinem fluffigen Schwanzfell wedeln und dann geht’s los - durch alle Zimmer, auf Stühle, Schränke und schon auch mal über unser Personal drüber hinweg. Die schimpfen aber gar nicht, sondern freuen sich, dass wir so toll miteinander spielen.


Ja ihr Lieben, ich denke der Lenny und ich verstehen uns ganz gut. Und ich bin natürlich auch richtig glücklich in so ein tolles Zuhause gekommen zu sein: Fressen, Schlafen, Spielen und Fensterln….ach und noch was: Nachts schlafe ich im Bett zwischen meinen Dosenöffnern Marc und Silke, wo es kuschlig warm und weich ist. Die machen sogar extra Platz für mich. Was will man mehr? Da nehme ich es auch gerne in Kauf, dass ich nun Mia gerufen werde. Find ich gar nicht so übel ;-)


Kätzische Grüße

Mia Miauuuuuuu mit ihrem Lenny und den Dosis Marc und Silke

 

 

 

 

 

 

 


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