Tierhilfe Verbindet e.V.


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Findus

 


 

 

25. Juni 2014

 

Meine zwei lieben Pflegefraulis Alexandra und Eva,


endlich hat meine "Tippse" Zeit gefunden, meine gemaunzten Erlebnisse für euch aufzuschreiben:


Als ich am 17.03.14 in meinem neuen Zuhause eingezogen bin, war natürlich alles sehr fremd für mich, ich hab meine bisherigen Spielkumpel vermisst, mich erstmal unter dem Bett verkrochen und bin nur zum Fressen und zum Katzenklo rausgekommen. Nach 3 Tagen dachte ich mir: "He, die will mich doch wohl nicht hier alleine lassen, ich hör doch genau, dass vor der Türe noch zwei sind. Also hab ich mal kräftig Rabatz gemacht und siehe da, die Türe ging auf und da saßen dann auch wirklich zwei Spielkameraden, das Katerchen Baci und das Kätzchen Shani. Dass wir uns aneinander gewöhnten, ging ziemlich schnell. Besonders mit Baci hab ich mich auf Anhieb sehr gut verstanden. Trotzdem verlies ich anfangs mein Versteck nur abends und nachts, aber schnell suchte ich mir auch neue Schlafplätze, denn immer nur unter dem Bett, war dann doch sehr langweilig. Und auch mein Frauli beobachtete ich immer genauer, besonders dann, wenn sie mit Hühnchen kam, was ich ihr dann sogar aus der Hand frass (das hab ich ja von euch beiden schon gelernt).


Dann kam Ostern und ich konnte nach den kleinen bunten Eierlis angeln und sie durch die Gegend kullern. Das machte ganz viel Spass und ich wurde immer mutiger und fühlte mich immer wohler. Ich suchte mir eine Maus als Lieblingsspielzeug und liebe die Federangelspiele, den Tunnel, Bälle, den Kreisel und die "Kugel-Rennbahn".


Dann hab ich schnell schon genau gewusst, wann es Fressi gibt und hab es einfach Baci nachgemacht, der immer auf die Küchenanrichte springt, sobald unsere Schüsselchen klappern. Auch mit Shani futtere ich manchmal, vorzugsweise auf dem Küchentisch oder zusammen aus einem Schüsselchen.


Was wir alle drei besonders lieben, ist unser schöner großer Balkon. Nachdem ich mich anfangs nur nachts dort hinaus traute, bin ich nun bei schönem Wetter fast den ganzen Tag draußen. Wir fangen alle möglichen kleinen Flatterlis, beobachten die Vogerl in den Bäumen und Büschen und den Wauzi und das Hasi, die im Garten unter uns wohnen.  Und manchmal legen wir so ein langbeiniges Flatterli unserem Frauli als Geschenk auf den Tisch. Das ist dann meistens am nächsten Morgen verschwunden und ich hab mir überlegt, ob das Flatterli unserem Frauli auch so gut schmeckt wie uns.


Eines Tages kam unser Fauli dann mit so einem grossen Rüsseltier, das brüllte ganz laut und war so verfressen, dass es alles was auf dem Boden lag mit seinem langen Rüssel verputzt hat. Oha, da bin ich aber geflitzt. Als das Rüsseltier dann satt war, wurde es ganz leise und ich hab mal vorsichtig mit meinen Pfötchen dran geklopft und es ist nix passiert. Ja, ich bin nämlich schon sehr viel mutiger geworden und längst nicht mehr so ein verschrecktes Hascherl wie anfangs. Und weil ich so mutig bin, wurde aus dem Findelkind "Findus", dann auch der kleine tapfere "Kimba" und ich höre inzwischen auch auf meinen Namen, insbesondere, wenn es Leckerlis, Hühnchen oder Thunfisch gibt. Auch zu meinem Frauli hab ich schon ganz schön viel Vertrauen. Ich schmeichle um ihre Beine, stubse sie mit meinem Köpfchen, geb ihr zu verstehen, dass ich gekrault und gestreichelt werden will und immer öfter darf sie mich auf den Arm nehmen.


Und stellt euch vor, ich habe nun auch einen Geburtstag. Nachdem ja niemand so genau wusste, wann im Januar 2013 ich geboren bin, haben wir uns entschlossen, den 26. Januar als meinen Burzeltag zu nehmen. Baci und Shani haben mir gemaunzt, dass es da immer besondere Leckerlis und auch ein Geschenkpäckchen gibt - ui, da bin ich schon sehr gespannt.


So, meine Lieben, ihr seht es geht mir wirklich prächtig. Ich bin sehr glücklich und danke euch von Herzen, dass ihr mich aus Spanien geholt und so liebevoll gepflegt habt, bis ich meinen festen Platz gerfunden hab.


Liebe Nasenstubser sendet euch, euer Kimba

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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