Tierhilfe Verbindet e.V.


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Peter

 


 

21. September 2014

 

Unser Leben mit den zwei spanischen Familienmitgliedern!


Nach dem ersten Vierteljahr mit Paul ehemals "Big" und den ersten 3 Wochen mit Anton genannt "Toni" ehemals Peter hier ein kleiner Erlebnisbericht.


Nachdem unsere alte Schäferhündin Lilly nach 14 glücklichen und immer gesunden Hundejahren eingeschlafen ist, waren wir der Meinung wieder dem nächsten Hundeschicksal etwas Gutes zu tun und uns wieder einen Hund aus dem spanischen Tierheim  über " Tierhilfe verbindet "zu holen.


Diesmal habe ich mich in die Miniausgabe von Paul "verguckt". Diese traurigen Hundeaugen haben mich berührt. Allerdings wurde in der Beschreibung darauf hingewiesen, daß Toni ein "Angsthund" ist und wir uns auf eine sehr problematische Anfangszeit mit ihm eingestellt haben.


Daß Toni allerdings sofort die erste Nacht schon entschieden hat bei Frauchen im Bett zu schlafen, hat uns schon überrascht. Er ist schon nach einigen Tagen ein neugieriges, aufgewecktes Kerlchen geworden und läßt sein Frauchen keine Sekunde aus den Augen. Sein unglaubliches Bedürfnis nach Nähe zu uns und natürlich auch zu Paul fanden wir schon erstaunlich.


Während Paul diesen anhänglichen kleinen Zwerg langsam lästig findet, genießt das Frauchen die immer stärker werdende Bindung und Zärtlichkeit dieses kleinen Schmusers natürlich. Unser Paul ist der totale "Papahund " und Toni ist der "Mamahund". Paul ist aber extrem großzügig zu ihm in jeder Beziehung, auch wartet er geduldig ab bis der kleine" Gourmet" endlich mit dem futtern fertig ist, um dann die Reste zu fressen. Toni war auch nach einer Woche stubenrein. Wir gehen am Anfang eben ständig in den Garten oder spazieren, und bei Erfolg gibt es dann das große Kino an Lob. Mißerfolge wurden einfach ignoriert und beseitigt. Toni ist inszwischen schon so auf Frauchen und Leckerlis fixiert daß wir ihn an der 15m Laufleine rennen und mit Paul in den Weserwiesen toben lassen.


Die ehemalige Angst vor Menschen merkt man ihm eigentlich nur noch an, wenn man frontal auf ihn zugeht und ihn von oben über ihn streicheln will, dann duckt er sich weg. Liegt er allerdings neben uns auf der Couch oder im Bett läßt er sich knuddeln und beschmusen und liegt ganz entspannt und genießt  es immer mehr. Er entwickelt sich zu einem kleinen Wachhund, der schon Fremde hinter unserem Zaun selbstbewußt meldet. Allerdings braucht eben alles mehr Zeit und Geduld um Vertrauen aufzubauen. Paul konnte in dieser Zeit schon viele Komandos. Toni bietet das Laufen an der Leine hevorragend an, ohne Gezerre und kommt schon super auf Zuruf.


Anbei ein paar Eindrücke von unseren beiden Spaniern, die unser Leben sehr bereichern.


Herzlichen Dank  nochmal  an Sie, liebe Frau Seitz,  für die emotionale Geste, als Sie mir dieses pitschnasse, ängstliche kleine Bündel in den Arm gedrückt haben und so lange bei diesem Wetter ausgeharrt haben.


Ganz liebe Grüße aus Emmerthal bei Hameln
 
Martina und Dr. Hartmut G.

 

 

 

 

 

 

 


 


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